Eine externe Schweißaufsicht ist immer dann von Nöten, wenn Sie eine Zertifizierung oder einen Auftrag anstreben, der eine Schweißaufsicht erfordert, Sie aber kein Personal mit passender Qualifikation im Unternehmen vorhalten. Wir unterstützen Sie gerne in allen Fachbereichen.
Wer darf Schweißaufsicht sein?
Die Norm DIN EN ISO 14731 regelt, wer Schweißaufsicht sein darf. Es wird in 3 Kompetenzniveaus unterschieden: Basic, Specific, Comprehensive. Laut Norm setzt sich die Kompetenz aus Wissen und Erfahrung zusammen, welche beide vorgewiesen werden müssen.
Das IIW unterscheidet drei international anerkannte Ausbildungen für Schweißaufsichten:
- IWS International Welding Specialist, in Deutschland „Schweißfachmann“. Dem Schweißfachmann (SFM) wird automatisch das Kompetenzniveau B basic zugesprochen
- IWT International Welding Technician, in Deutschland „Schweißtechniker“. Dem Schweißtechniker (ST) wird das Kompetenzniveau S zugesprochen
- IWE International Welding Engineer, in Deutschland „Schweißfachingenieur“. Dem Schweißfachingenieur (SFI) wird das Kompetenzniveau C zugesprochen
Welche Aufgaben hat eine Schweißaufsicht?
Eine Schweißaufsicht ist für die Planung, Überwachung und Dokumentation von Schweißtätigkeiten zuständig. Sie ist eine Stabstelle im Unternehmen, also keiner Abteilung untergeordnet. Die Schweißaufsicht ist eng mit Qualitätsmanagement und Fertigungsleitung verbunden.
Was kostet eine externe Schweißaufsicht?
Die Kosten variieren je nach Umfang. Es besteht die Möglichkeit projektbezogen zu arbeiten oder auf einem festen Dienstleistungsvertrag, zum Beispiel als Schweißaufsicht für die Zertifizierung nach DIN EN 1090, ISO 3834, etc. Die monatlichen fixen Kosten können sich je nach Betrieb und Umfang auf 1000-2000€ belaufen.
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